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ATE Bremsscheibe für sehr viele Fahrzeuge


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2.1 2.2
Hersteller

ATE Bremsscheibe

Original ATE Bremsscheibe



Neben Motor und Getriebe gehören die Bremsen zu den wichtigsten Komponenten eines Fahrzeugs. Sie ermöglichen das sichere Verzögern im Straßenverkehr. Hohe Geschwindigkeiten, die heute mit den Autos gefahren werden, sind deshalb möglich, weil zuverlässige Bremsanlagen das Fahrzeug abbremsen und zum Stillstand bringen können. Das ist besonders wichtig, wenn Gefahrsituationen auftreten. Somit ist die Bremsanlage der wesentliche Bestandteil der Sicherheitssysteme im Auto. Da stellt sich die Frage, wie die Bremsanlagen in den Fahrzeugen überhaupt funktionieren und welche Elemente dabei eine wichtige Rolle spielen.


Früher wurden in den Bremsanlagen Trommelbremsen verwendet, die aber mit der Zeit durch die Scheibenbremse abgelöst wurden. Die wesentlichen Bestandteile einer Scheibenbremse sind: Bremsscheibe, Bremssattel und Bremsbeläge. Bei einem Bremsvorgang werden die Bremsbeläge der Radbremsen hydraulisch an die mit dem Rad umlaufenden Flächen der Bremsscheibe gepresst. Dadurch wird die Bewegungsenergie des Fahrzeugs in Wärme umwandelt. Diese Wärme muss in der Bremsscheibe aufgenommen werden und über die Umgebungsluft wieder abgegeben werden. Damit eine Gefahrenbremsung durchgeführt werden kann, muss die Wärmeaufnahmeleistung der Bremsscheibe um Vielfaches höher sein als die Antriebleistung des Fahrzeugs. Bei Scheibenbremsen entsteht die Verzögerung durch Reibung von Bremsbelägen mit Bremsscheiben. Die Gleitreibungszahl zwischen Bremsbelag und Bremsscheibe bestimmt die auf das Bremspedal auszuübende Fußkraft, die für eine bestimmte Abbremsung benötigt wird. Die Gleitreibungszahl hat einen wesentlichen Einfluss auf die Bremsenabstimmung und die Fahrzeugstabilität beim Bremsen.


Grundsätzlich werden bei den Scheibenbremsen drei Ausführungen unterscheiden: Festsattelbremse, Schwimmrahmenbremse und Faustsattelbremse. Die Unterschiede zwischen diesen drei Arten bestehen in der Konstruktion bzw. Aufbau und Funktionsweise. Bei einer Festsattelbremse pressen in einem festen Gehäuse zwei Kolben von beiden Seiten die Bremsbeläge gegen die Bremsscheibe. Bei einer Schwimmrahmenbremse wiederum gibt es einen festen Halter, den sogenannten Bremsträger, der einen beweglichen Schwimmrahmen trägt. Der Bremskolben presst den inneren Bremsbelag direkt gegen die Bremsscheibe, während das Gehäuse des Bremszylinders den Schwimmrahmen verschiebt und somit den äußeren Bremsbelag gegen die Bremsscheibe presst. Die Unterschiede werden nicht nur bei den Scheibenbremsen, sondern auch bei den Bremsscheiben gemacht. Es gibt massive, außenbelüftete und innenbelüftete Bremsscheiben. Dank der größeren Masse haben die belüfteten Bremsscheiben ein höheres Wärmespeichervermögen und kühlen sich auf Grund der radial angeordneten, luftdurchströmten Kühlkanäle schneller ab. Aus diesem Grund werden belüftete Bremsscheiben vorzugsweise an der Vorderachse angebracht.


Um die Fahrsicherheit zu erhöhen und das Auto in Extremsituationen beherrschbar zu machen, wurden unterschiedliche elektronische Systeme zur Fahrerunterstützung entwickelt und in Autos eingebaut. Durch eine elektrohydraulische Einheit wird das Betätigen der Bremsfunktion möglich, ohne dass dabei ein Fahrereingriff erforderlich ist. Typische Systeme sind ABS (Antiblockiersystem), ASR (Antischlupfsystem) und ESP (Fahrstabilisierungssystem).





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